Profil
Nach zweijähriger Vorbereitung wurde am 28.9.1999 eine erste Kooperationserklärung für ein Netzwerk Begabtenförderung Hamburg vom Leiter der Beratungsstelle besondere Begabungen, Dr. Helmut Quitmann, dem 1. Vorsitzernden der William Stern Gesellschaft für Begabungsforschung und Begabtenförderung e.V., Prof. Dr. Karl Kießwetter, und dem 1. Vorsitzenden des Regonalverbandes Hamburg der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V., Herrn Oliver Rebach, unterzeichnet. Hiermit wurden die Kräfte der zum damaligen Zeitpunkt im Raum Hamburg für die Begabtenförderung aktiven Organisationen gebündelt.
Die in den folgenden Jahren erfolgte Verschiebung der Bewertung von Begabten- und Begabungsförderung in Politik und Gesellschaft hatte die Gründung weiterer Organisationen mit diesem Betätigungsfeld bzw. die Verlagerung von Schwerpunkten zu Gunsten ausdrücklicher Begabtenförderung zur Folge. Um als Rahmen für möglichst viele Organisationen, die im Sinne des Leitbilds des Netzwerks arbeiten, fungieren zu können, wurde 2004 eine Restrukturierung beschlossen. Diese fand ihren vorläufigen Abschluss in der Gründung des Netzwerk Begabtenförderung e.V. am 10.2.2006.
Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein über die Situation besonders und hoch begabter Kinder und Jugendlicher in allen Bereichen der Gesellschaft und Politik weiter zu entwickeln und somit zur Verwirklichung von Chancengerechtigkeit beitragen. Die Vereinsmitglieder betonen dabei die soziale Verpflichtung zur Begabtenförderung und formulieren dazu in ihrer Satzung den Anspruch von besonders und hoch begabten Kindern und Jugendlichen auf eine besondere Förderung, die zugleich zu begreifen ist als soziale Verantwortung gegenüber allen Mitgliedern der Gesellschaft.
Der Verein "Netzwerk Begabtenförderung Hamburg e.V." hat sich das Ziel gesetzt, das Thema "Besondere Begabung/Hochbegabung" durch Öffentlichkeitsarbeit, Koordination von Veranstaltungen, Beratung von Schulen und Institutionen, Vermittlung von Ansprechpartnern sowie der Bildung von Arbeitsgruppen zu Spezialthemen zu intensivieren. Der Verein ist offen für einschlägige Organisationen und für Einzelpersonen.